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Funktionen im Einzelnen

Alle Bilder auf dieser Seite sind Aufnahmen der laufenden Anwendung mit den Beispieldaten, die Sie beim ersten Start selbst anlegen können. Keine Entwürfe, keine Nachstellungen.

Für Ihre Branche: Automobilzulieferer (IATF 16949) · Zerspanung und Metallbau · Kalibrat auf dem Telefon · Im eigenen Haus · Excel, CAQ oder Kalibrat? · Neu in Kalibrat

Prüfung erfassen

Der Bildschirm, an dem die meiste Zeit verbracht wird – und deshalb der, der am schnellsten sein muss.

  • Interne Nummer, Serien-Nummer oder Bezeichnung – alle drei suchen
  • Handscanner wird wie eine Tastatur behandelt, nichts einzurichten
  • Prüfpunkte je Geräteart statt eines leeren Bemerkungsfelds
  • Toleranz und Messbereich stehen dabei, damit „in Ordnung“ einen Maßstab hat
  • Drei Ausgänge: i. O., bedingt i. O., n. i. O. mit sofortiger Sperre
  • Neue Fälligkeit wird berechnet; wahlweise auf Monatsende gerundet
  • Nach dem Speichern ist das Feld sofort wieder bereit
Prüfung erfassen
Prüfmaske mit Messschieber PM-0001: Toleranz ± 0,03 mm, Messbereich 0–150 mm, Rechtsgrundlage DIN 862, vier Prüfpunkte und die Schaltflächen in Ordnung, bedingt und nicht in Ordnung

Der Bestand

Messmittel und Arbeitsmittel in einem Verzeichnis, aber getrennt auswertbar.

  • Filter nach Kategorie, Geräteart, Abteilung, Status, Fälligkeit
  • Volltextsuche über Nummer, Bezeichnung, Serien-Nummer, Standort
  • Farbige Plakettenvorschau in der Zeile: das Farbjahr sieht man sofort
  • Ausleihe an Personen mit Rückgabe
  • Ausleiten als CSV – für die, die es dürfen
Geräte
Geräteliste mit Filterleiste, Plakettenvorschau je Zeile und Fälligkeitsangabe

Gerät anlegen

55 Gerätearten von der Bügelmessschraube nach DIN 863 bis zum Kran nach DGUV Vorschrift 52. Jede bringt mit, was zu ihr gehört.

  • Übliches Intervall, Rechtsgrundlage und erforderliche Prüfberechtigung je Art
  • Vorschläge für Messbereich und Fehlergrenze passend zur Geräteart – keine generischen Listen
  • Felder, die für eine Art keinen Sinn ergeben, erscheinen nicht: ein Feuerlöscher hat keine Toleranz
  • Fehlende Pflichtangaben werden hervorgehoben, nicht nur bemängelt
  • „Anlegen & nächstes“ übernimmt die vorherigen Angaben – der nächste Messschieber unterscheidet sich meist nur in einem Feld
  • Foto vom Gerät mit der Kamera, als Miniatur unter 40 kB gespeichert
Neues Gerät
Maske zum Anlegen eines Geräts mit Auswahl der Geräteart und passenden Vorschlägen

Übernahme vorhandener Bestände

Der Bestand ist selten in einer sauberen Datei. Deshalb liest die Übernahme mehr als nur CSV.

  • CSV, Excel, ein Foto der Liste oder ein eingescanntes Blatt
  • Spalten werden erkannt und zugeordnet, Gerätearten aus der Bezeichnung geschlossen
  • Testlauf vor der Übernahme: Zeile für Zeile, was entstehen würde
  • Doppelte interne Nummern werden vorher gemeldet
  • Erfundene Prüfdaten entstehen nicht – was nicht dasteht, bleibt leer
  • Kalibrierschein abfotografieren: die Aufnahme wird entzerrt und begradigt, die Gerätedaten daraus gelesen
Übernahme
Übernahme: Datei oder Foto hochladen, Spalten zuordnen, Testlauf ansehen

Ein Gerät und seine Geschichte

Was ISO 9001 Abschnitt 7.1.5.2 im Ernstfall verlangt: nachvollziehen zu können, seit wann ein Messmittel auffällig war.

  • Jede Prüfung bleibt stehen, mit Datum, Ergebnis und Prüfer
  • Eine gespeicherte Prüfung ist unveränderlich; Korrektur nur über begründete Stornierung
  • Anhänge: Kalibrierscheine und Prüfberichte am Gerät
  • „Geprüft mit“ – womit intern geprüft wurde, für die Rückführbarkeit
  • Prüfmessmittel sind besonders gekennzeichnet
  • Geräte werden nie gelöscht, sondern ausgesondert
Gerätedatensatz
Gerätedatensatz mit Stammdaten, Prüfhistorie und angehängten Kalibrierscheinen

Nachweise für das Audit

Alle Auswertungen druckbar und über den Druckdialog als PDF ablegbar.

  • Prüfmittelverzeichnis – das vollständige Verzeichnis
  • Fälligkeitsliste – überfällig und demnächst fällig
  • Gesperrte Geräte – Nachweis von Sperrung und Maßnahme
  • Prüfhistorie über einen Zeitraum, auch als CSV
  • Externe Prüfungen, nach Prüffirma gegliedert
  • Auditdeckblatt mit Regelwerk und Unterschriftsfeldern
  • Monats-Ampel für die Leitung, Kalibrierintervalle aus der Drift, Kosten je Abteilung und Labor
  • Auditmappe als ZIP: Verzeichnis, Historie, Messwerte, Scheine und Änderungsprotokoll in einer Datei
Berichte
Berichte: Fälligkeitsliste, Prüfmittelverzeichnis, gesperrte Geräte, Prüfhistorie, externe Prüfungen und Auditnachweis

Messwerte, die ein Urteil tragen

Soll, Ist, Abweichung und Fehlergrenze je Prüfpunkt – und die Messunsicherheit dazu. Ein Wert knapp unter der Grenze ist nur dann „in Ordnung“, wenn die Messung genau genug war, das zu zeigen.

  • Prüfpunkte aus dem Messbereich vorgeschlagen, Grenze aus der Toleranz des Geräts
  • Messunsicherheit U je Punkt, vom letzten Mal vorbelegt
  • Entscheidungsregel nach DIN EN ISO 14253-1 oder einfache Akzeptanz nach ILAC-G8 – jede Prüfung speichert, nach welcher sie beurteilt wurde
  • „Nicht entscheidbar“ wird angezeigt, bevor jemand „i. O.“ drückt
  • Datenkabel von Mitutoyo, Sylvac und Mahr tippen direkt in die nächste Zelle
  • Drift über die letzten Prüfungen als Linie im Toleranzband

Mehr zur Entscheidungsregel

Messwerte mit Messunsicherheit
Messwertgitter mit Soll, Ist, Abweichung, Fehlergrenze und Messunsicherheit U; ein Wert ist gelb als nicht entscheidbar markiert, die Freigabe ist gesperrt

Messsystemanalyse nach IATF 16949

Verfahren 1, 2 und 3 am Gerät, für ein Merkmal mit seiner Toleranz – denn dasselbe Messmittel kann für ±0,1 mm taugen und für 21 µm nicht.

  • Cg und Cgk aus 25 Messungen am Normal
  • %GRR mit Bezugsgröße und ndc aus Teilen, Prüfern und Durchgängen
  • Gerechnet beim Tippen, ohne Tabellenkalkulation
  • Hinweis bei zu kleinem Versuchsplan oder zu eng gewählten Teilen
  • Abgeschlossen ist abgeschlossen: der Nachweis ändert sich nicht mehr
  • Übersicht: welche Messsysteme fähig sind – und welche ungeprüft

Mehr zur Messsystemanalyse

Messsystemanalyse
Messsystemanalyse nach Verfahren 1: 25 Messwerte am Normal und das Ergebnis mit Cg 4,76 und Cgk 4,62, beurteilt als fähig

Der Kalibrierplan fürs nächste Jahr

Die Liste, die sonst einmal im Jahr von Hand entsteht: was wann ansteht, was es kostet und was zusammen ins Labor geht.

  • Jede Fälligkeit der nächsten zwölf Monate oder des Kalenderjahres – auch mehrfache bei kurzen Intervallen
  • Kosten geschätzt aus Ihren Rechnungen, Lücken ausgewiesen statt als null gerechnet
  • Sendungen je Labor mit dem Tag, bis zu dem der Karton weg muss
  • Laufzeit jedes Labors aus Ihren eigenen Aufträgen gelernt
  • Ein Klick bereitet den Auftrag ans Labor vor – mit genau diesen Geräten
  • Als Excel-Datei für die Budgetrunde

Wie ein guter Kalibrierplan entsteht

Kalibrierplan
Kalibrierplan: 22 Kalibrierungen, 9 Sendungen ans Labor, 1.574,50 Euro geschätzt, Balken je Monat und die Sendungen mit Versandtermin

Was sonst noch dazugehört

Kalibrierscheine per Mail

Jeder Betrieb bekommt eine eigene Adresse fürs Labor. Kalibrat liest die Scheine, schlägt das passende Gerät vor und warnt bei falscher Seriennummer. Gebucht wird erst, wenn ein Mensch hingesehen hat.

Aufträge ans Labor

Geräte auswählen, Labor wählen, senden: das Labor bekommt die Liste, die Geräte stehen als „beim Labor seit …“ im Verzeichnis. Die Vorgangsnummer führt den Schein später zum richtigen Karton.

Microsoft 365

Anmeldung mit dem Firmenkonto über Entra ID, Rollen und Abteilungen aus den Gruppen. Kalibrierscheine landen auf Wunsch zusätzlich in SharePoint oder Nextcloud – in der Ordnung, die Sie vorgeben.

In der Halle, ohne Netz

Auf dem Telefon als App auf dem Startbildschirm, mit Kamera für QR und Scheine. Wo das WLAN endet, wird weiter geprüft; übertragen wird, sobald wieder Netz da ist – ohne doppelte Prüfungen.

Excel hinein und hinaus

Bestandslisten aus Excel, CSV oder vom Foto übernehmen. Verzeichnis, Historie und Plan als echte Excel-Dateien ausleiten, Termine als Kalenderabo in Outlook.

Schnittstelle

ERP, Power BI oder eigene Skripte lesen über eine dokumentierte Schnittstelle mit eigenem Schlüssel – ausschließlich lesend, samt der Frage „was hat sich seit gestern geändert“. Meldungen gehen sofort in Teams, Slack oder Mattermost.

Deutsch und Englisch

Jeder Zugang wählt seine Sprache. Die Nachweise bleiben in der Sprache des Betriebs – ein Auditor liest dasselbe Verzeichnis wie der Meister.

Nachweis, der sich nicht ändern lässt

Prüfungen sind nach dem Speichern unveränderlich, Korrekturen laufen über eine begründete Stornierung. Das Änderungsprotokoll ist versiegelt: dass nichts entfernt wurde, lässt sich nachrechnen.

Reparaturen mit Kosten

Befund, wer repariert, wann es zurück sein soll – bis zur Prüfung danach ist das Gerät gesperrt. Was die Reparatur gekostet hat, steht im Kostenbericht neben den Kalibrierungen.

Endmaß- und Prüfstiftsätze

Jedes Teil mit Nennmaß und Stand: vorhanden, fehlt, ausgesondert. Beim Kalibrieren schlägt das Messwertgitter genau die vorhandenen Teile vor – 1 bis 10 mm in 0,01 mm sind in Sekunden angelegt.

Reservieren

Wer den Drehmomentschlüssel am Dienstag für die Abnahme braucht, trägt es ein. Überschneidungen fallen sofort auf, und läuft die Frist vorher ab, sagt Kalibrat es beim Reservieren.

Audit-Check

Was ein Auditor heute finden würde, bevor er kommt: Fristen, Scheine ohne Nummer oder Akkreditierung, Lücken in der Rückführung, gesperrte Labore – je mit der Anforderung und den betroffenen Geräten.

Vier Augen auf der Prüfung

Auf Wunsch zeichnet eine zweite Person gegen – bei Befunden und Kalibrierscheinen oder bei jeder Prüfung. Wer zurückweist, nennt den Grund, und die Prüfung ist storniert. Die eigene Prüfung gegenzeichnen kann niemand.

Lieferantenbewertung der Labore

Jedes Kalibrierlabor mit Akkreditierung, Gültigkeit und Freigabe – und aus Ihren Daten: Scheine ohne Akkreditierungsnummer, Befunde, Laufzeit, Termintreue. Die Ampel sagt, wo nachzusehen ist (IATF 16949, 7.1.5.3.2).

Wenn ein Normal ausfällt

Wird ein Endmaßsatz als nicht in Ordnung befunden, zeigt Kalibrat jede Prüfung, die seit seiner letzten guten Kalibrierung damit gemacht wurde – auch über weitere Normale hinweg –, und stellt den Rundgang zum Nachprüfen zusammen.

Messunsicherheit ausrechnen

Das Budget nach GUM direkt am Messwertgitter: Normal, Auflösung, Wiederholung, Temperatur. U wird je Prüfpunkt gerechnet und eingetragen – aufgerundet, wie es sich gehört.

NFC-Etiketten

Auf Android einen NFC-Aufkleber mit dem Gerät beschreiben und zum Prüfen nur noch antippen – auch dort, wo ein QR-Code verschmutzt oder die Kamera im Halbdunkel überfordert ist.

Im eigenen Haus, auch als Container

Windows-Ordner, Linux-Dienst oder Docker-Abbild ohne Root. Die wöchentliche Erinnerung geht über Ihren eigenen Mailserver.

Etiketten nach Ihrem Maß

Rund als Prüfplakette mit Farbjahr und Fälligkeitsmonat oder rechteckig in jedem Maß. Als A4-Bogen mit gängigen Rastern oder ein Etikett je Seite für Etikettendrucker vom Typ Zebra. Welche Felder darauf erscheinen, entscheiden Sie.

QR-Code, der etwas tut

Der Code auf dem Etikett führt direkt auf die Prüfung dieses Geräts. Scannen mit dem Telefon, prüfen, fertig – ohne eine Nummer zu tippen. Der Code wird selbst berechnet, es wird kein fremder Dienst angefragt.

Rechte je Benutzer

Administrator, Prüfer, Leser. Dazu je Zugang: welche Abteilungen sichtbar sind und ob Daten ausgeleitet werden dürfen. Beides wird auf dem Server durchgesetzt, nicht nur in der Anzeige ausgeblendet.

Erinnerung per E-Mail

Eine Nachricht, wenn Prüfungen anstehen – wöchentlich, an die hinterlegte Adresse. Kein Newsletter, keine Werbung, abschaltbar.

Bilderkennung, wenn Sie sie brauchen

Gerät fotografieren und die Daten daraus lesen, Kalibrierschein scannen, Bestandsliste aus einem Bild übernehmen. Nicht im Beitrag enthalten, sondern in Paketen zu kaufen – sie wird in Schüben gebraucht, und gekaufte Auswertungen verfallen nicht.

Ihre Daten gehören Ihnen

Jede Liste als CSV, der ganze Bestand samt Anhängen als Archiv zum Herunterladen. Die Datenbank ist eine gewöhnliche SQLite-Datei, die sich mit freien Werkzeugen öffnen lässt. Sie sind nie darauf angewiesen, dass es uns noch gibt.

Am schnellsten sehen Sie es selbst.

Zugang in einer Minute, Beispieldaten auf Knopfdruck, bis 20 Geräte dauerhaft kostenfrei. Ohne Zahlungsdaten.

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